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Bevölkerungsschutzgebäude Looren

Die Gemeinde Maur will den Schutz der Bevölkerung mit einem neuen Bevölkerungsschutzgebäude auf dem Loorenareal langfristig sicherstellen. Die Vorteile im Vergleich zur heute ungenügenden Infrastruktur sind:

  • Verbesserte Einsatzzeiten der Feuerwehr
  • Optimale Infrastruktur für Feuerwehr, Zivilschutz und Samariterverein
  • Deutlich effizientere Logistik dank zentralem Standort
  • Kürzere Kommunikationswege bei einer Notlage

Die Planung des Bevölkerungsschutzgebäudes kann auf Grundlage des bestehenden Generationenprojekts Looren fortgeführt werden. Dadurch ergibt sich ein Kostenvorteil von rund CHF 900'000:

  • Keine zusätzlichen Projektierungskosten von CHF 350'000
  • Keine zusätzlichen Wettbewerbskosten von CHF 200'000
  • Subventionen der Gebäudeversicherung (GVZ) von CHF 350'000

Die gesamten Projektkosten für das neue Bevölkerungsschutzgebäude belaufen sich auf ca. 9,0 Mio. CHF.

 

<<< Die folgenden Informationen können Sie hier auch als PDF herunterladen und ausdrucken >>>

 

Visualisierung Bevölkerungsschutzgebäude

Visualisierung

Warum Maur ein neues Bevölkerungsschutzgebäude braucht

Das alte Feuerwehrdepot in Maur wurde für ca. 30 Angehörige der Feuerwehr gebaut. Heute sind es 65, wodurch der Platz fehlt: bei sanitären Anlagen, Garderoben, Wartungsräumen, Fahrzeugen, Geräten und Material. Einige Fahrzeuge und diverses Material müssen in anderen Ortsteilen gelagert werden. Darunter leidet die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr und die vorgeschriebene Einsatzzeit von maximal 10 Minuten wird nicht immer eingehalten.

Mit einem neuen Bevölkerungsschutzgebäude für Feuerwehr, Zivilschutz und Samariterverein können diese Probleme auf einen Schlag gelöst und gleichzeitig Synergien genutzt werden, die heute brachliegen: z. B. die gemeinsame Wartung des Materials oder die bessere Ausnützung der Räume. Bei der Einberufung des Gemeindeführungsorgans in einer Notlage bestehen zudem kürzere Kommunikationswege und somit eine bessere Zusammenarbeit.

Warum der Standort Looren ideal ist für ein Bevölkerungsschutzgebäude

In Forch, Ebmatingen und Binz ist die Einsatzwahrscheinlichkeit durch den Bevölkerungszuwachs stark gestiegen. Dort befinden sich zudem Schulen sowie Institutionen mit hilfsbedürftigen Bewohnern (Pflegezentrum Forch und Institution Barbara Keller). Vom Feuerwehrdepot Maur werden diese Ortsteile nicht in 10 Minuten erreicht, wie von der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) vorgeschrieben. Mit einem geografisch zentralen Bevölkerungsschutzgebäude auf der Looren ist die Feuerwehr hingegen spätestens nach 10 Minuten vor Ort – und zwar in der ganzen Gemeinde. In drei Vierteln der Einsätze verkürzt sich die Einsatzzeit gar um 2 bis 4 Minuten, was bei einem Brand entscheidend ist.

Einsatzzeiten der Feuerwehr

Die folgende Tabelle zeigt die Einrückzeit ins Depot (5 min) und die Fahrzeit zum Einsatzort auf der schnellste Route tagsüber (keine Hauptverkehrszeit) laut Google Maps)

Feuerwehrdepot Maur

Bevölkerungsschutzgebäude Looren

IBK und Schule Binz

4.5 km – 12 min

3.4 km – 10 min

Zollingerheim und Schule Aesch

4.2 km – 11 min

1.7 km – 7 min

Schulhaus Leeacher

3.4 km – 11 min

2.3 km – 9 min

Schulhaus Pünt

0.2 km – 6 min

2.3 km – 8 min

Schulhaus Looren

2.6 km – 9 min

0.2 km – 6 min

Warum ein Bevölkerungsschutzgebäude Looren kosteneffizient ist

Für ein Bevölkerungsschutzgebäude auf dem Loorenareal entfallen Projektierungskosten (ca. CHF 350‘000) und Kosten für ein Wettbewerbsverfahren (ca. CHF 200‘000), da alle Grundlagen aus dem Generationenprojekt Looren übernommen werden können. Bis 2020 gewährt die GVZ zudem Subventionen von ca. CHF 350‘000. Diese sind nicht gesichert, wenn ein neues Projekt zu einem späteren Zeitpunkt eingegeben wird. Kann auf der Looren kein Bevölkerungsschutzgebäude realisiert werden, sind überdies Provisorien als Übergangslösung nötig, wodurch weitere Kosten in noch unbekannter Höhe anfallen.

Wann können die Stimmberechtigten über das Projekt abstimmen?

Über weitere Details zum geplanten Bevölkerungsschutzgebäude wird der Gemeinderat im Laufe des Jahres 2019 informieren. Eine Urnenabstimmung ist für Frühjahr 2020 geplant.