19.02.2021: Umbau Schulhäuser Ost und West steht an

Die Bauarbeiten auf der Looren gehen weiter mit dem Umbau der Schulhäuser Ost und West ab Juni und der Sanierung des Loorensaals ab Mitte Juli. Bereits im April wird die Sanierung der Mehrzweckhalle abgeschlossen sein.

Nach der erfolgreichen Eröffnung des Schulhauses Nord steht ein nächster grosser Meilenstein im Generationenprojekt Looren an: der Umbau der Schulhäuser Ost und West, die aus den Jahren 1963 und 1970 stammen.

Ziele der Sanierungen

Bei den Sanierungen der beiden Schulhäuser wird die Gebäudestatik verbessert, die haustechnischen Installationen werden modernisiert und die Gebäudehüllen energetisch optimiert. Wie der Neubau Nord erhalten beide Bauten zudem eine robuste Betonelementfassade aus Kalkstein.

Die ursprünglichen Grundrisse in den zwei Schulhäusern bleiben bei der Sanierung erhalten. Da das Lehrerzimmer und der Atelierraum neu im Schulhaus Nord untergebracht sind, können die bisher dafür genutzten Räume aber wieder als reine Schulzimmer dienen. Die Bauarbeiten sollen bis Mitte 2022 abgeschlossen sein.

Schulraumprovisorien während Sanierung

Damit die Schule Maur während der Bauarbeiten genügend Schulraum hat, kommen Schulraumprovisorien zum Einsatz. Diese werden auf dem Loorenareal installiert und sind mit der notwendigen Ausrüstung für den Schulunterricht ausgestattet. Sie stehen ab Juni zur Verfügung.

Sanierung Loorensaal

Rund einen Monat nach dem Start der Arbeiten bei den Schulhäusern beginnt im Juli die Sanierung des Loorensaals, der ebenfalls eine neue Gebäudehülle aus Kalksteinbeton erhält. Weiter erfolgen die statische Ertüchtigung des Gebäudes und eine Anpassung an die heutigen Brandschutzauflagen. Die Arbeiten dauern rund ein Jahr.

Mehrzweckhalle Mitte April fertig

Die Sanierung der Mehrzweckhalle wird bereits Mitte April abgeschlossen sein. Geplant ist, das Gebäude für die Nutzerinnen und Nutzer ab 19. April freizugeben – rund zwei Wochen später als angestrebt. Grund ist der Konkurs einer Firma, die an der Sanierung der Fenster beteiligt war. Eine grössere Verzögerung liess sich zum Glück vermeiden, da ein Unternehmen aus der ursprünglichen Submission die ausstehenden Arbeiten rasch übernehmen konnte.

Die von der kleinen Terminverschiebung betroffenen Vereine bzw. Mieter der Halle wurden separat von der Abteilung Liegenschaften informiert. Kosten, die den Vereinen durch diese Verzögerung entstanden sind, hat die Gemeinde Maur übernommen.

Budget im Auge behalten

Dank der guten Arbeit aller Beteiligten lag das Generationenprojekt Looren zeit- und kostenmässig bisher auf Kurs – trotz der erschwerten Umstände rund um die Covid-19-Pandemie. Der erwähnte Firmenkonkurs könnte nun aber Mehrkosten von rund 250’000 Franken bei der Sanierung der Mehrzweckhalle nach sich ziehen, obwohl rasch eine Anschlusslösung gefunden wurde. Die Baukommission wird deshalb im weiteren Projektverlauf mit rigorosen Kostenkontrollen und dem Ausschöpfen von Sparpotenzial darauf achten, dass das Budget im Gesamtprojekt nicht noch stärker belastet wird.

Baukommission Looren