Startschuss zur Bachrevitalisierung Looren
- Details
- Lesezeit: 3 Minuten
Am 18. März erfolgte der Spatenstich für die Revitalisierung von Rausen- und Haldenbach im Gebiet Looren. In den nächsten Monaten werden die Bäche wieder ans Tageslicht geholt – ein bedeutender Schritt für mehr Biodiversität und einen attraktiven Freiraum rund um die Sport- und Freizeitanlage.
Bisher fliessen der Rausen- und der Haldenbach im Bereich der Loorenanlage über weite Strecken unsichtbar in unterirdischen Leitungen. Mit der Bachrevitalisierung werden diese Gewässerabschnitte wieder an die Oberfläche geholt und auf einer Länge von mehreren Hundert Metern freigelegt. Catherine Gerwig, Ressortvorsteherin Tiefbau + Umwelt, begleitet das Projekt seit Beginn 2018. Sie freute sich am Spatenstich nach der langen Vorbereitungszeit über den Baustart: «Die Revitalisierung von Rausen- und Haldenbach wertet das gesamte Gebiet ökologisch auf – dies liegt mir als Ressortverantwortliche Umwelt besonders am Herzen.»
Das Projekt wird in mehreren Etappen umgesetzt. Der Start erfolgte beim Jugendhaus. Nach Fertigstellung des separaten Projekts «Kunstrasen klein» wird der Schwerpunkt der Revitalisierung dann auf dem Abschnitt an der Grenze zwischen dem Areal des Tennisclubs und dem Schulhaus Ost liegen. Ab 2027 steht dann die Freilegung des Rausenbachs entlang des Karowegs im Mittelpunkt.
Mehr Biodiversität und natürliche Vernetzung
«Die Renaturierung der Bäche kommt der lokalen Biodiversität zugute», so Gerwig am Spatenstich, «das Projekt schafft Platz für Pflanzen und Tiere und gibt ihnen wertvollen Lebensraum zurück». Kern des Projekts sind ein naturnaher Bachlauf, vielfältige Uferbereiche und eine standorttypische Bepflanzung. Die revitalisierten Bäche verbessern zugleich die ökologische Vernetzung innerhalb des Areals und dienen als Bindeglied zu den umliegenden Naturräumen – vom Wassberg oberhalb bis zum Rausenbachtobel unterhalb der Loorenanlage.
Aufwertung des Freiraums Looren
Auch die Besucherinnen und Besucher der Looren profitieren. Das Wasser wird als Gestaltungselement wieder sicht- und erlebbar. Die geöffneten Bachabschnitte werten das Landschaftsbild massgeblich auf und schaffen einen attraktiven Erholungsraum, der die Aufenthaltsqualität für alle Altersgruppen steigert.
Bachfreilegung als gesetzliche Vorgabe
Die Bachfreilegung von Rausen- und Haldenbach ist ein integraler Bestandteil des Projekts Bevölkerungsschutzgebäude (BSG). Erst dank der Revitalisierung der eingedolten Bäche ist es aufgrund des revidierten Gewässerschutzgesetzes möglich, die wertvollen Flächen in der Bauzone für öffentliche Bauten zu nutzen. Das Projekt leistet somit auch einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Loorenareals, einem der Legislaturziele 2022–2026 des Gemeinderats.
Gemeinderat Maur
Freuen sich über den Spatenstich (v. l.): Markus Stucki (Stucki AG), Yves Keller (Gemeindepräsident), Catherine Gerwig (Ressortvorsteherin Tiefbau), Ueli Bertschinger (Projektleiter Gemeinde), Markus Rüegg (Forster & Linsi AG)
Der Baukran steht!
- Details
- Lesezeit: 1 Minuten
Die Arbeiten für das neue Bevölkerungsschutzgebäude (BSG) sind einen Schritt weiter. In den Sportferien wurde auf der Baustelle der Kran gestellt. In den nächsten Monaten liegt der Schwerpunkt nun darauf, den Rohbau des BSG zu erstellen. Damit wird das neue Gebäude dann auch Gestalt annehmen, nachdem bisher vor allem die Baustelleninstallation und die Tiefbauarbeiten im Vordergrund gestanden waren.
Nächste Etappen: BSG, Bachrevitalisierung und Kunstrasen klein
- Details
- Lesezeit: 3 Minuten
Mit den Bauarbeiten auf der Looren geht es im Jahr 2026 weiter vorwärts. Im Fokus stehen der Rohbau des Bevölkerungsschutzgebäudes, die Bachrevitalisierung von Rausen- und Haldenbach sowie das kleine Kunstrasenspielfeld.
Nachdem die Dezember-Gemeindeversammlung einen Kredit von 1,73 Millionen Franken für einen «Kunstrasen klein» bewilligt hat, wird dieses Projekt im Jahr 2026 umgehend verwirklicht. Die Ausführungsplanung läuft auf Hochtouren und die Bauarbeiten beginnen Mitte Jahr. Ab circa Ende Juni steht das Spielfeld deshalb vorübergehend nicht mehr zur Verfügung. Mit dem «Kunstrasen klein» entsteht eine wetterunabhängige, intensiver nutzbare Sportrasenfläche neben dem BSG, die ganzjährig flexibel bespielbar ist. Sobald sich der Untergrund gesetzt hat, wird der kleine Kunstrasen voraussichtlich Anfang 2027 an die Nutzer übergeben.
Start Bachrevitalisierung im Frühjahr
Konkret wird dieses Jahr auch die Revitalisierung der eingedolten Bäche: Der Rausen- und der Haldenbach werden offengelegt, um sie als naturnahe Fliessgewässer mit ihren charakteristischen Tier- und Pflanzenarten wiederherzustellen. Diese Bachfreilegung muss aufgrund des Gewässerschutzgesetzes als Teilprojekt zum Projekt Bevölkerungsschutzgebäude umgesetzt werden. In einem ersten Schritt erfolgt aktuell die Baustelleninstallation. Je nach Wetter wird dann ab etwa Anfang März zuerst der Bach zwischen Jugendhaus und Tennisplätzen freigelegt. Sobald dies abgeschlossen ist, verschiebt sich der Schwerpunkt gegen Ende Jahr darauf, den Rausenbach an der Grenze zwischen dem Areal des Tennisclubs und dem Schulhaus Ost bzw. dem neuen «Kunstrasen klein» zu revitalisieren.
Rohbau Bevölkerungsschutzgebäude
Sobald beim Bevölkerungsschutzgebäude die Tiefbauarbeiten abgeschlossen sind, beginnt als nächster Schritt der Rohbau. Hierfür wird am 16. Februar der Baukran aufgestellt, weshalb an diesem Tag kurzzeitige Behinderungen auf der Loorenstrasse möglich sind. Ab etwa Mitte Jahr ist vorgesehen, mit den Holzbauarbeiten weiterzufahren. Die Bauarbeiten erfolgen in enger Koordination mit der Umsetzung des kleinen Kunstrasens, um Synergien zu nutzen.
Ab Mitte Mai ist zudem geplant, das Trottoir entlang der Loorenstrasse mit einem Grünstreifen neu zu erstellen. Der Zugang zum Loorenareal ist jederzeit von der Aeschstrasse her sichergestellt.
Baustellenübersichtsplan
Einen Übersichtsplan über die verschiedenen Projekte finden Sie auf der Startseite www.looren.info.
Rückblick auf die Bauarbeiten 2025
- Details
- Lesezeit: 2 Minuten
Auf der Looren wird seit diesem Jahr wieder gebaut: ein Kurzrückblick auf die wichtigsten Meilensteine der vergangenen zwölf Monate.
Auf der Sport- und Freizeitanlage Looren startete dieses Jahr der Bau des neuen Bevölkerungsschutzgebäudes (BSG). Höhepunkt war der Spatenstich am 22. Oktober, der die Bauphase offiziell eröffnete. Seither konzentrierten sich die Arbeiten auf die Baustelleninstallation und den Aushub der Baugrube. Damit ist der Weg frei, um im nächsten Jahr mit dem eigentlichen Hochbau zu starten. Das BSG wird künftig Feuerwehr, Zivilschutz und Samariterverein unter einem Dach vereinen.
Bereits im Frühjahr waren zudem die Vorbereitungen für die Freilegung der beiden eingedolten Bäche Rausen- und Haldenbach erfolgt. Dabei wurden bestehende Leitungen höhergelegt, eine wichtige Voraussetzung für die Bachrevitalisierung, die ebenfalls 2026 starten wird.
Von Juni bis September lag der Schwerpunkt auf der Sanierung des oberen Abschnitts der Loorenstrasse. Zugleich wurden die Wasserleitungen erneuert und Hochwasserschutzmassnahmen umgesetzt, damit das Oberflächenwasser auch bei Starkregen nicht auf das Areal des BSG fliesst. Zudem wurde im Laufe des Jahres im oberen Bereich des Areals eine neue Buswendeschlaufe erstellt.

Aus der Vogelperspektive zeigt sich der Wandel deutlich. Anfang Jahr war das Gelände noch unberührt, Ende Jahr sind der sanierte Strassenabschnitt und der Bauplatz des BSG nun klar erkennbar.
